Week 2 in Paris

30.09.-06.10.2019

Die ersten beiden Wochen in Paris vergingen einfach wie im Flug. Dank meines Navigo Découverte (Monatskarte), den ich mir für Oktober geholt habe, traue ich mich jetzt auch häufiger Metro zu fahren. Irgendwie finde ich die Metro hier in Paris nicht so ganz einleuchtend…:D

In meiner zweiten Woche bin ich also häufiger unter der Woche nochmal nach Paris herein gefahren, an der Seine spazieren gewesen, die Notre-Dame angeschaut und durch das Viertel Marais geschlendert. Aufgrund des Brandes der Notre Dame dieses Frühjahr, ist leider alles um die Kathedrale herum mit Zäunen abgesperrt. Den schönsten Blick bekommt man, wenn man über die Rue de la Cité auf die Île de la Cité geht. Dabei stechen einem die Absperrzäune zum Glück nicht direkt ins Auge.


Schlemmer Samstag

Wie könnte ein Morgen besser starten als mit einem leckeren Brunch und einem guten Kaffee? Am Samstagvormittag war ich mit vier Mädels im Café Season zum Brunchen verabredet. Lustigerweise habe ich sie nur durch Viktoria kennengelernt, die ich ebenfalls erst eine Woche zuvor im Petit Palais getroffen habe.

An diesem Samstag habe ich zum ersten Mal eine Açai Bowl probiert. Mein Fazit: Sie war nicht schlecht, allerdings hat mir das Avocadobrot, welches ich mir dazu bestellt hatte, noch besser geschmeckt!! Ein schaumiger, leckerer Latte durfte dabei ebenfalls nicht fehlen.


Anschließend wollten wir uns das Musée de l’Art décoratif anschauen. Weil das Wetter nicht schlecht war, haben wir uns zu Fuß auf den Weg zum Museum gemacht. Dabei haben wir unter anderem das Denkmal von Prinzessin Diana sowie den Jardin des Tuileries gesehen. Angekommen am Museum, mussten wir nur unseren Personalausweis vorzeigen und konnten uns den Eintrittspreis sparen, denn das coole an Paris ist, dass viele Eintritte für junge Leute (U26) kostenlos sind. Würde ich das Museum weiterempfehlen? Ja und nein. Wie in vielen Museum gab es auch hier Sachen, die mich nicht so recht interessiert haben, wie z.B. Altarschmuck. Auf der anderen Seite wurden dort einige, richtige Hingucker an Möbeln ausgestellt, die wirklich sehenswert waren. Es hilft sicherlich sich vorher zu informieren, was in dem Museum ausgestellt wird und ob es einen interessiert.


Weil sich nach dem Museumsbesuch der kleine Hunger bei uns breit machte, bot es sich förmlich an, den „weltbesten“ Cinnamon Bun der Circus Bakery im Viertel Marais zu probieren. Kaum kamen wir an der Bäckerei an, wurden die frischen Cinnamon Buns aus dem Backofen geholt – alles roch unheimlich gut nach Leckereien, der Appetit wurde immer größer. Man sagt ja auch häufig, das Auge isst mit, bei diesem Cinnamon Bun isst definitiv alles mit: Augen, Nase und selbstverständlich auch der Mund. Er war wirklich super lecker und ich denke, es war nicht der letzte, den ich hier gegessen habe…Was für ein köstlicher Samstag!!


Montmartre

Am Sonntag habe ich mich vormittags mit Viktoria verabredet, um gemeinsam die Gegend Montmartre zu erkunden. Angekommen sind wir bei der Metrostation Anvers und sind anschließend von dort aus die Straße Richtung Sacre Coeur hochgegangen – vorbei an kleinen Boutiquen, Souvenirläden und Patisserien. Am Fuß der Treppen vor der Sacre Coeur Basilika befindet sich ein ganz bekannter Fotospot, den viele wahrscheinlich auf Instagram schon einmal gesehen haben. Das heißt, was haben wir gemacht? Natürlich auch erst einmal ein Foto vor dem besagten Fotospot.

Nach unzähligen Treppenstufen (okay, so viele sind es eigentlich gar nicht) kommt man am Vorplatz der Basilika an. Wir haben uns dann die Sacre Coeur von innen angesehen – Ein wirklich beeindruckendes Gebäude, leider nur menschenüberfüllt. Man sollte wahrscheinlich wirklich früh hier sein, um das ganze Getrubel ein wenig zu vermeiden. Wir hatten kurz überlegt, ob wir noch auf den Dom hochgehen, um von dort aus einen Blick über Paris zu erhaschen, doch 7€ war uns ein wenig zu teuer. Der Blick vor der Sacre Coeur Paris war sehenswert genug!

Unsere Erkundungstour durch Montmartre ging weiter. An jeder Ecke kann man etwas Neues entdecken. Wie gefühlt überall in Paris gibt es hier in Montmartre auch schöne, einladende Cafés, süße Boutiquen, einen kleinen Weinhang (ja, richtig gelesen, Weinhang mitten in Paris) und und und. Aber vor allem Künstler und deren Werke sowie einige coole Vintage Läden. Das Maison Rose und die Moulin Rouge sowie die Wand, auf der in über 300 Sprachen Ich liebe dich geschrieben steht, haben wir uns selbstverständlich auch nicht entgehen lassen.

Gegen Nachmittag haben wir uns trotz der tollen Auswahl an Cafés gegen eine Mahlzeit vor Ort und stattdessen für einen Snack an der Seine entschieden. Der Snack bestand aus einem frischem Baguette und einem leckeren Riesenmacaron à la pistache. Dank des schönen Wetters am Sonntag haben wir die kleine Vergnügungspause an der Seine umso mehr genießen können.


Der krönende Abschluss des Wochenendes war den Sonnenuntergang von der Dachterrasse der Galeries Lafayette zu beobachten, auf die man sogar kostenlos hochfahren kann. Es war sicherlich ein schönes, aufregendes und gelungenes Wochenende mit ganz vielen neuen Eindrücken und netten Menschen, die ich kennenlernen durfte!

Bis zum nächsten Mal,
Eure Catalina

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