Week 3 in Paris

07.10.-13.10.2019

Drei Wochen sind um, das heißt ich hab noch sieben Wochen vor mir. Das hört sich jetzt vielleicht nach viel an, aber die Zeit vergeht einfach so unglaublich schnell – c’est incroyable!! Manchmal wünschte ich echt der Tag hätte 48 Stunden, an anderen Tagen denk ich mir, wann ist der Tag endlich vorbei…Wobei ersteres eindeutig überwiegt! Um den eigentlichen Grund meines Aufenthaltes nicht aus den Augen zu verlieren – Arbeit in Paris – ein paar Worte zu meiner Arbeitswoche: Ich habe so ziemlich alles geschafft, was für diese Woche geplant war und einige neue Dinge dazugelernt, unter anderem auch Unterschiede in Arbeitsprozessen im Vergleich zu Deutschland. Aber nun zu meinem Wochenende. Wo war ich das Wochenende, was habe ich angesehen, was habe ich erlebt?

Mont-Saint-Michel

5:30 Uhr: Mein Wecker klingelt und das wohlgemerkt an einem Samstag. Warum zur Hölle sollte ich so früh aufstehen?

An diesem Samstag stand endlich mein Tagesausflug nach Mont-Saint-Michel an!! Darauf hatte ich mich schon die ganze Zeit gefreut und wollte unbedingt dorthin, trotz der langen Anreise und dem dafür vergleichsweise nur kurzen Aufenthalt. Um 7:15 Uhr starteten wir mit dem Bus aus Paris Richtung Normandie. Nach 4,5 Stunden Busfahrt haben wir dann endlich das Ziel erreicht und sind in La Caserne angekommen. Die letzten beiden Kilometer zur Abtei Mont-Saint-Michel kann man entweder zu Fuß über die Brücke gehen und die Landschaft genießen oder man nimmt ganz einfach den Shuttle. Wir entschieden uns für ersteres.

Am anderen Ende der Brücke angekommen gelangt man durch kleine Gassen hoch zum Kloster. Ich kann nur jedem empfehlen auch einen Blick ins Innere des Kloster zu werfen und es sich nicht nur von Außen anzusehen, denn es ist definitiv sehenswert! Der Eintritt ist für U26-Jährige ebenfalls wieder kostenlos. Im Kloster wir einem zunächst demonstriert, wie sich es sich nach und vergrößert hat. Anschließend beginnt der Rundweg durch die Klosterräumlichkeiten. Von der obersten Terrasse hat man eine wunderbare Sicht auf die darunterliegende Landschaft sowie das Wattenmeer, bzw. Meer bei Flut.
Es ist so wunderschön dort, die ganze Natur und mal wieder eine ordentliche Brise Landluft, die man schnuppern kann.

Nach 4 Stunden vor Ort ging es mit dem Bus zurück nach Paris, wo wir ca. gegen 21 Uhr eintrudelten. Ein unglaublich schöner, aber auch anstrengender Tag ging zu Ende. Würde ich den Trip nochmal machen? Ja, definitiv. Das nächste Mal würde ich mir allerdings ein Auto mieten wollen und eventuell eine Nacht bleiben, um auch wirklich den ganzen Tag etwas von diesem tollen Ort zu haben. Btw, falls ihr es nicht wusstet, der Berg und die Bucht gehören seit 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe.


Sainte Chappelle und Concergerie

Am Sonntag stand erstmal Ausschlafen auf dem Plan. Anschließend habe ich mir zusammen mit Viktoria die Sainte Chappelle und die Concergerie angeschaut. Die Sainte Chappelle ist die frühere Palastkapelle der ehemaligen königlichen Residenz Palais de la Cité, beeindruckend sind die riesigen Fenster aus wunderschönen Glasmosaiken. Je nachdem wie die Sonne darauf scheint, leuchten die Fenster in unterschiedlichen Farben. Deshalb mein Tipp: die Kappelle unbedingt bei schönem Wetter anschauen!! Die Concergerie hingegen ist das ehemalige Staatsgefängnis, in dem zu früheren Zeiten Personen wie Danton oder Marie Antoinette gefangen gehalten wurden. Sollte man sich meiner Meinung nach auch einmal angesehen haben.


Weil das Wetter an diesem Sonntag wieder so toll mitspielte, haben wir den Nachmittag bzw. Abend im Jardin du Luxembourg ausklingen lassen. Und ich kann nur sagen WOW! So ein wunderschöner Park mit buntem Blumenmeer, wie aus einem Märchen. Dieser Park gehört definitiv zu den schönsten ganz Paris. Ich habe mir allerdings sagen lassen, dass der Park nicht das ganze Jahr über so schön sei, denn über die Wintermonate werden die Blumen ausgepflanzt, damit sie nicht kaputtgehen. Also unbedingt in den wärmeren Monaten angucken kommen!!

Bis dahin,
Catalina

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