21.10.2019 – 27.10.2019
Halbzeit!! Die zweite Hälfte meines Aufenthalts in Paris ist einfach schon angebrochen. Ich kann es nicht oft genug sagen, die Zeit hier vergeht so unfassbar schnell. Gefühlt war gestern erst mein erstes Wochenende. Kurze Zusammenfassung: Das Wetter hat wirklich verrückt gespielt dieses Wochenende. Am Samstag war es angenehm warm, strahlender Sonnenschein und toller blauer Himmel und Sonntag dann leider das komplette Gegenteil: kalt, windig und regnerisch. Von dem Wetter habe ich mich nicht beeinflussen lassen und meine Pläne einfach angepasst, es war wieder ein richtig tolles Wochenende.
Der Samstag fühlte sich an wie ein Frühlingstag im Oktober. Strahlender Sonnenschein, fast wolkenloser, blauer Himmel und in Lederjacke war mir schon fast ein bisschen zu warm. Ausgeschlafen und putzmunter habe ich mich morgens auf den Weg zum Parc Monceau gemacht, um mich dort mit Viktoria und zwei anderen Mädels zu treffen. Den Tipp mit dem Park hat mir wie auch viele andere Tipps meine liebe Mama gegeben. Als sie jung war, hat sie ein Jahr in Paris gelebt und mir deshalb einige schöne Ecken hier empfohlen. Parc Monceau war ein richtig schöner Tipp. Es ist zwar ein sehr kleiner, dafür aber auch ein sehr feiner Park. Man kommt sich hier ein bisschen vor, als wäre man in einem Märchenwald. Doch überzeugt euch selbst:
Musée Rodin
Nach dem Park ging es weiter zum Musée Rodin. Bis jetzt definitiv eines meiner Lieblingsmuseen hier in Paris. Es besteht aus einem Museumsgarten mit vielen Skulpturen, wie beispielsweise dem berühmten Denker. Sowie einer tollen Villa, in der viele weitere Werke von Rodin zu sehen sind. Man sollte das Museum unbedingt bei schönem Wetter besuchen kommen, damit man den Garten in vollen Zügen genießen kann. Trotz Wochenende war hier nicht wirklich viel los. Ich finde das Museum ist wirklich sehenswert und kann es nur weiterempfehlen – übrigens wieder mal ein Tipp meiner Mama.

Pizzeria Popolare
Eine Stunde vor einem Restaurant warten? Und das nur für eine Pizza? Ja, wir haben uns wirklich eine verdammte Stunde angestellt, nur um in die Pizzeria Popolare zu kommen. Die Pizzen hier gelten als die besten ganz Paris, deshalb auch die lange Warteschlange. Doch die wohl wichtigste Frage: Hat sich das ganze Warten gelohnt? Viktoria und ich hatten beide eine Margherita. Und die Pizza sah nicht nur so unfassbar lecker aus, wie auf dem Bild, sondern sie hat auch wirklich köstlich geschmeckt!! Außerdem muss ich dazu sagen, dass unsere Pizzen bereits nach fünf Minuten auf unserem Tisch standen. Man wartet also lange, um ins Restaurant zu kommen, ist man dann aber einmal drinnen, geht alles ruckizucki. Kurzes Gesamtfazit: Wirklich lange Warterei, die sich aber durch eine super leckere Pizza bezahlt macht und das Mandeltiramisu als Dessert war das i-Tüpfelchen. Wer für eine Pizza eine Stunde warten würde, dem kann ich auf jeden Fall sagen, Du wartest nicht umsonst!! Ein wirklich köstlicher Tagesabschluss!
Paris foire d’automne
Eine Herbstmesse in Paris? Die kam bei dem schlechten Wetter, das wir am Sonntag hatten, wie gerufen! Ein bisschen bei verschiedenen Ständen stöbern, sich durch köstlich aussehende Leckereien probieren und, und, und.

Dazu kam noch, dass dort sogar ein Stand meiner Lieblingshandtaschenmarke war. Auf die Marke bin ich nur durch Zufall vor einiger Zeit in Berlin gestoßen, weil sie dort für ein paar Monate einen Pop Up Store hatten. Das Besondere an den Taschen und Schuhen ist, dass die Marke alte nicht mehr verwertbare Lederreste von sämtlichen Produzenten abkauft, recycelt und aufwertet, und anschließend Einzelstücke daraus anfertigt. Jede Tasche ist also ein Unikat!! Wie damals in Berlin, bin ich dieses Mal auch fündig geworden – eine wundervolle Tasche in blau bzw. creme Farben. Hätten sie dort meine Schuhgröße gehabt, hätte ich auch glatt noch ein paar Schuhe mitgenommen.

Le Rex
Nach der Messe ging es weiter zum Rax, dem Kino mit dem europaweit größtem Kinosaal, der sage und schreibe 2702 Plätze besitzt, ist das nicht der Wahnsinn? Um einen generellen Einblick über das Kino und dessen Geschichte zu bekommen, haben Viktoria und ich an der Führung durch die Rex Studios teilgenommen. Die war richtig gut und unterhaltsam gestaltet, zwischendurch konnte man sogar kurz selbst in die Rolle eines Schauspielers schlüpfen. Nach der Führung ging es dann weiter ins Kino – leider nicht in den riesigen Saal. Dort haben wir Malefique bzw. Maleficent geschaut, der Film hat uns beiden sehr gut gefallen und war überraschenderweise auch echt gut auf Französisch zu verstehen.
Die fünfte, tolle Woche ist vorbei. Mal schauen, was sich in der nächsten Woche Schönes ergibt.
Bis dahin,
Eure Catalina









